UniProt und das Swiss Personalized Health Network sind zwei Beispiele dafür, wie das SIB das Innovationsökosystem der Schweiz unterstützt, indem es Daten zugänglich und nutzbar macht.
Gastbeitrag von Jérôme Wojcik, Industrial Data Scientist, Unternehmer und Vorsitzender des SIB-Verwaltungsrats
Eine hochwertige Dateninfrastruktur stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz
Die Schweiz führt weltweit durchweg die Ranglisten für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit an, was nicht zuletzt auf jahrzehntelange umfangreiche Investitionen des Bundes in Bildung, Forschung und Innovation zurückzuführen ist.
In diesem Zusammenhang spielt eine hochwertige Infrastruktur, die Daten zugänglich und nutzbar macht – wie sie vom SIB gemeinsam für die Lebenswissenschaften entwickelt wurde –, eine entscheidende Rolle.
Zwei Beispiele zeigen, was dies in der Praxis für das Schweizer Innovationsökosystem bedeutet. UniProt, eine Ressource des SIB, trägt direkt zu Schweizer Pharmapatenten bei und steigert die Produktivität der Forschenden, wie eine wirtschaftliche Analyse belegt. Und das Swiss Personalized Health Network bietet Möglichkeiten, aus realen Patientendaten Erkenntnisse für neue Lösungen im Gesundheitswesen zu gewinnen, unter anderem durch ein erstes Pilotprojekt mit einem Pharmaunternehmen.
In Biodaten-Ressourcen und -Infrastruktur muss kontinuierlich investiert werden
Diese und andere vom SIB bereitgestellte und koordinierte Biodatenressourcen und Infrastrukturen beschleunigen in ähnlicher Weise den Weg von der Entdeckung bis zur wirtschaftlichen Verwertung in den Lebenswissenschaften. Angesichts knapper werdender Budgets ist dies genau die Art von Investition, auf deren Kürzung die Schweiz nicht verzichten kann.
– Ursprünglich veröffentlicht im SIB Profile 2026
Nehmen Sie diesen Sommer an #GenevaLovesData teil, um weitere Beispiele für Biodaten zu entdecken, die die Schweizer Innovation unterstützen.
Reference(s)
Bild: Nicolas Righetti / lundi13