Digitale Zwillinge. DNA-basierte große Sprachmodelle. FAIR-Daten in großem Maßstab. Wissenschaftler, Kliniker, Branchenführer und Politikexperten werden auf der 25. European Conference on Computational Biology (ECCB), die diesen Sommer in Genf stattfindet, darüber diskutieren, wie diese und andere Fortschritte in der Datenwissenschaft Herausforderungen in den Bereichen Biodiversität, KI und Gesundheit angehen. Die vom SIB organisierte und vom Bundespräsidenten eröffnete Konferenz steht im Mittelpunkt von #GenevaLovesData – einem breit angelegten öffentlichen Programm über den wesentlichen Beitrag von Life-Science-Daten und Bioinformatik für die Gesellschaft. Die Veranstaltungen stärken die Rolle der Schweiz und Genfs als vertrauenswürdiger Knotenpunkt für hochwertige Daten, KI-Kompetenz und internationale Zusammenarbeit.

Die Öffentlichkeit durch #GenevaLovesData einbinden

Menschen aus allen Gesellschaftsschichten können im Rahmen einer einmonatigen Open-Air-Ausstellung im Vorfeld der ECCB und einer interaktiven öffentlichen Veranstaltung am Eröffnungstag der Konferenz erkunden, wie Daten aus den Lebenswissenschaften und die Bioinformatik Gesellschaft und Wirtschaft unterstützen. In Anlehnung an das Konferenzthema „Computational Biology for Biodiversity, AI and Health“ werden die Veranstaltungen – sowie die Eröffnungszeremonie der ECCB – das einzigartige Ökosystem Genfs für datengestützte Forschung, Innovation und Politik weiter hervorheben.

Das vollständige Programm von #GenevaLovesData anzeigen
Anmeldung zur öffentlichen Veranstaltung (Französisch)

ECCB: Europas führende Veranstaltung für daten- und KI-gestützte Biowissenschaften

Die ECCB 2026 vom 31. August bis zum 4. September in Genf statt. Zu den Referenten gehören Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation und die CNRS-Silbermedaillengewinnerin Aleksandra Walczak sowie der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, der die Konferenz eröffnen wird. Fast 600 Forscher, Branchenführer und Politikexperten haben sich bereits angemeldet, darunter Vertreter weltweit renommierter Institutionen wie Schweizer Universitäten und Universitätskliniken, das Imperial College London, das Max-Planck-Institut, die Yale University, die Seoul National University, Amazon und L'Oréal.

Die Öffentlichkeit durch #GenevaLovesData einbinden

Menschen aus allen Gesellschaftsschichten können im Rahmen einer einmonatigen Open-Air-Ausstellung im Vorfeld der ECCB und einer interaktiven öffentlichen Veranstaltung am Eröffnungstag der Konferenz erkunden, wie Daten aus den Lebenswissenschaften und die Bioinformatik Gesellschaft und Wirtschaft unterstützen. In Anlehnung an das Konferenzthema „Computational Biology for Biodiversity, AI and Health“ werden die Veranstaltungen – sowie die Eröffnungszeremonie der ECCB – das einzigartige Ökosystem Genfs für datengestützte Forschung, Innovation und Politik weiter hervorheben.

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Anmeldung zur öffentlichen Veranstaltung (Französisch)

Das interdisziplinäre, praxisorientierte Programm präsentiert innovative Werkzeuge und Methoden für den Austausch, die Visualisierung und die Analyse biologischer Daten in großem Maßstab und zeigt auf, wie dies den Fortschritt bei zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen vorantreibt. Beispiele hierfür sind:

  • Schutz der biologischen Vielfalt: Digital-Twin-Modellierung, Umweltgenomik und föderierte Dateninfrastrukturen zur Unterstützung evidenzbasierter Forschung und Politik für Arten und Nachhaltigkeit;
  • personalisierte Gesundheit: große Sprachmodelle, fortgeschrittene „Omics“-Verfahren und KI-Modellierung biologischer Systeme zur Aufdeckung von Krankheitsmechanismen und zur Entwicklung präziser Therapien;
  • Epidemievorsorge: Plattformen für Pathogendaten , Mikrobiomprofilierung und phylogenetische Nachverfolgung, um die Wechselwirkungen zwischen Wirt und Mikroben besser zu verstehen und schnellere Reaktionen auf neu auftretende Ausbrüche zu ermöglichen.

SIB organisiert die ECCB 2026 – und die breitere #GenevaLovesData – als Teil seiner Mission, herausragende Ressourcen und Training in der Bioinformatik bereitzustellen, Innovationen für Gesundheit und Umweltschutz voranzutreiben, die Schweizer Bioinformatik zu vertreten und die Schweiz an der Spitze der Datenkompetenz und Innovation zu halten.

Die Konferenz wird von führenden Partnern aus Industrie, Regierung und Wissenschaft unterstützt, darunter Roche, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und die Schweizerische Akademie der Wissenschaften.

Melden Sie sich bis zum 30. Juni zum regulären Preis an

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die Schweiz und Genf als Vorbild für vertrauenswürdige KI

Die ECCB 2026 rückt die Schweizer Stärken für eine zuverlässige und verantwortungsvolle KI in den Fokus: hochwertige Daten und Tools für Training und Benchmarking, eine offene und föderierte Infrastruktur, die die Datenhoheit wahrt, wissenschaftliche Exzellenz sowie Genfs Tradition der multilateralen Zusammenarbeit. Zusammen mit dem bevorstehenden ersten Globalen Dialog der Vereinten Nationen über KI-Governance und dem globalen KI-Gipfel 2027 festigt die Konferenz die zentrale Rolle des internationalen Genf und der Schweiz bei der Gestaltung der KI zum Wohle der Welt.