Forscher können nun leicht herausfinden, welche klinischen Gesundheitsdaten in der Schweiz vorhanden sind und wie sie darauf zugreifen können, wobei die Privatsphäre der Patienten vollständig gewahrt bleibt. Dieser wichtige Meilenstein wurde durch die Veröffentlichung von Standardbeschreibungen oder Metadaten für den SPHN Federated Clinical Routine Dataset ermöglicht. Der Datensatz umfasst 800.000 Patienten und Milliarden harmonisierter Datenpunkte – von demografischen Daten und Diagnosen bis hin zu Allergien und onkologischen Daten –, die alle über alle Institutionen hinweg dieselbe klinische Bedeutung und dasselbe technische Format haben.

Über das Swiss Personalized Health Network (SPHN)

SPHN ist eine nationale Dateninfrastruktur unter der Verantwortung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMS) in Zusammenarbeit mit dem SIB. Das Netzwerk macht Gesundheitsdaten für die Forschung in der Schweiz interoperabel und gemeinsam nutzbar.

Weitere Informationen zu SPHN

Ein sehr großer nationaler Datensatz zur Förderung der personalisierten Gesundheit und Patientenversorgung

Der SPHN Federated Clinical Routine Dataset ist eine grundlegende Ressource für Gesundheitsforschungsstudien und datengestützte Lösungen im Gesundheitswesen. Im Dezember 2025 umfasste er:

Über das Swiss Personalized Health Network (SPHN)

SPHN ist eine nationale Dateninfrastruktur unter der Verantwortung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMS) in Zusammenarbeit mit dem SIB. Das Netzwerk macht Gesundheitsdaten für die Forschung in der Schweiz interoperabel und gemeinsam nutzbar.

Weitere Informationen zu SPHN

  • über 800.000 Patienten, die der Wiederverwendung ihrer Daten für Forschungszwecke zugestimmt haben;
  • 6 Universitätskliniken: Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich (Krankenhäuser für Erwachsene und Kinder);
  • 12,5 Milliarden semantisch harmonisierte Datenpunkte, d. h. alle mit derselben klinischen Bedeutung und demselben technischen Format, die Folgendes abdecken:
    • demografische Daten;
    • Diagnosen und Verfahren;
    • Medikamente;
    • Labortests, einschließlich Mikrobiologie;
    • Vitalparameter und klinische Werte;
    • Allergien;
    • Intensivpflege- und Onkologiedaten;
    • biologische Proben.

Alle Daten und Metadaten entsprechen vollständig den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable and Reusable) und sind auf internationale Standards wie den European Health Data Space (EHDS) abgestimmt. Die föderierte Architektur, bei der die Patientendaten sicher in den einzelnen Krankenhäusern verbleiben, gewährleistet einen strengen Schutz der Privatsphäre der Patienten.

Online-Abfrage klinischer Daten in der ganzen Schweiz

Die teilnehmenden Spitäler ordnen die Gesundheitsdaten ihrer Patienten den SPHN-Schemata sowie internationalen Terminologien zur Beschreibung klinischer Informationen zu und stellen die beschreibenden Metadaten dem zentralen SPHN-Metadatenkatalog zur Verfügung.

Forscher, Kliniker und Innovatoren können online frei auf diesen Katalog zugreifen, um die Arten von Daten im SPHN Federated Clinical Routine Dataset sowie andere in der Schweiz generierte Gesundheitsdatensätze zu erkunden. Außerdem werden Informationen darüber bereitgestellt, wie diese Daten für Forschungszwecke abgerufen werden können .

Neue Gesundheitseinrichtungen treten dem SPHN bei

Die Beteiligung von sechs neuen Gesundheitseinrichtungen am SPHN wird die personalisierte Gesundheitsversorgung und Patientenbetreuung weiter vorantreiben, indem sie die Menge an hochwertigen, standardisierten klinischen Daten erhöht, die für die Forschung zur Verfügung stehen. Die kürzlich hinzugekommenen Einrichtungen sind:

  • Kantonsspital Aarau (KSA)
  • Kantonsspital Baden (KSB)
  • Kantonsspital Luzern (LUKS)
  • Ente Ospedaliero Cantonale (EOC)
  • Gesundheitszentrum Ostschweiz (H-OCH)
  • Schweizer Krebsinstitut (SCI)

Siehe SPHN-Nachrichtenmeldung

Enge Zusammenarbeit im gesamten Schweizer Gesundheitsdaten-Ökosystem

Der harmonisierte und interoperable SPHN Federated Clinical Routine Dataset ist das Ergebnis einer achtjährigen engen nationalen Zusammenarbeit, insbesondere zwischen den Universitätskliniken und den FAIR-Datenspezialisten des SPHN. Weitere Gesundheitseinrichtungen können ebenfalls zu diesem Datensatz beitragen, indem sie ihre Daten im SPHN-Format verarbeiten.

Neue Gesundheitseinrichtungen treten dem SPHN bei

Die Beteiligung von sechs neuen Gesundheitseinrichtungen am SPHN wird die personalisierte Gesundheitsversorgung und Patientenbetreuung weiter vorantreiben, indem sie die Menge an hochwertigen, standardisierten klinischen Daten erhöht, die für die Forschung zur Verfügung stehen. Die kürzlich hinzugekommenen Einrichtungen sind:

  • Kantonsspital Aarau (KSA)
  • Kantonsspital Baden (KSB)
  • Kantonsspital Luzern (LUKS)
  • Ente Ospedaliero Cantonale (EOC)
  • Gesundheitszentrum Ostschweiz (H-OCH)
  • Schweizer Krebsinstitut (SCI)

Siehe SPHN-Nachrichtenmeldung

Siehe SPHN-Nachrichtenmeldung

Lesen Sie den Preprint-Artikel

Entdecken Sie den SPHN Federated Clinical Routine Dataset

Weitere Informationen finden Sie im SPHN-Metadatenkatalog