Über 1'500 Expertinnen und Experten aus 63 Ländern setzten sich vom 31. August bis zum 4. September in Genf an der 25. European Conference on Computational Biology (ECCB) für Gesundheit, Umweltschutz und vertrauenswürdige KI ein. Die Redner – darunter der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin – hoben die zentrale Rolle zuverlässiger Daten und Infrastrukturen aus den Lebenswissenschaften bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen hervor. Diese vom SIB im Rahmen von #GenevaLovesData organisierte, bislang größte Ausgabe der ECCB stärkte die Position der Schweiz und insbesondere Genfs als internationaler Knotenpunkt für zuverlässige Daten, Forschung, Innovation und Zusammenarbeit.
Gesellschaftsübergreifende Würdigung biologischer und biomedizinischer Daten
An der Eröffnungsfeier der ECCB 2026 nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, die Präsidentin des Staatsrats der Republik und des Kantons Genf, Anne Hiltpold, die Präsidentin des SIB und Nationalrätin Simone de Montmollin, die Rektorin der Universität Genf, Audrey Leuba, sowie der Geschäftsführer des SIB, Christophe Dessimoz, teil. Im Anschluss daran hielt Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation die Eröffnungsrede.
- Eröffnungsreden ansehen
- Lesen Sie die Ansprache von Guy Parmelin
- Lesen Sie die Rede von Anne Hiltpold
- Lesen Sie die Rede von Simone de Montmollin
„If Data Could Breathe“, ein einzigartiges künstlerisches Erlebnis, verband Genfs pulsierende Kreativszene mit der Welt der Datenwissenschaft.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Wirkung reichten über das ECCB hinaus – dank der Initiative #GenevaLovesData (siehe unten) und der breiten Berichterstattung in der Presse.
Computational Biology im Zentrum von Wissenschaft und Gesellschaft
Die höchsten Bundes- und Kantonsbehörden der Schweiz weihten das ECCB 2026 ein – ein Zeichen für die starken Investitionen des Landes in Forschung und Dateninfrastruktur sowie für die wachsende Bedeutung von Daten aus den Lebenswissenschaften bei der Bewältigung globaler Herausforderungen. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, Jeremy Farrar von der WHO und weitere Redner am Eröffnungstag (siehe Kasten) betonten, dass die Auswirkungen der computergestützten Biologie weit über Innovationen in den Bereichen Gesundheit und Umwelt hinausreichen und sich auch auf andere wissenschaftliche Bereiche, die digitale Souveränität, die internationale Zusammenarbeit und den verantwortungsvollen Umgang mit KI erstrecken.
Gesellschaftsübergreifende Würdigung biologischer und biomedizinischer Daten
An der Eröffnungsfeier der ECCB 2026 nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, die Präsidentin des Staatsrats der Republik und des Kantons Genf, Anne Hiltpold, die Präsidentin des SIB und Nationalrätin Simone de Montmollin, die Rektorin der Universität Genf, Audrey Leuba, sowie der Geschäftsführer des SIB, Christophe Dessimoz, teil. Im Anschluss daran hielt Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation die Eröffnungsrede.
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„If Data Could Breathe“, ein einzigartiges künstlerisches Erlebnis, verband Genfs pulsierende Kreativszene mit der Welt der Datenwissenschaft.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Wirkung reichten über das ECCB hinaus – dank der Initiative #GenevaLovesData (siehe unten) und der breiten Berichterstattung in der Presse.
Gesellschaftsübergreifende Würdigung biologischer und biomedizinischer Daten
An der Eröffnungsfeier der ECCB 2026 nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, die Präsidentin des Staatsrats der Republik und des Kantons Genf, Anne Hiltpold, die SIB-Präsidentin und Nationalrätin Simone de Montmollin, die Rektorin der Universität Genf, Audrey Leuba, sowie der SIB-Geschäftsführer Christophe Dessimoz teil. Im Anschluss daran hielt Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation die Eröffnungsrede.
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„If Data Could Breathe“, ein einzigartiges künstlerisches Erlebnis, verband Genfs pulsierende Kreativszene mit der Welt der Datenwissenschaft.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Wirkung reichten über das ECCB hinaus – dank der Initiative #GenevaLovesData (siehe unten) und der breiten Berichterstattung in der Presse.
Schweizer Wissenschaft und Stärken im Bereich KI im Fokus
Die Konferenz war die bislang grösste ihrer Art: 1'510 Forscher, Kliniker und Datenspezialisten aus 63 Ländern und weltbekannten Institutionen nahmen daran teil, und es gab 980 Vorträge und Posterpräsentationen.
Gesellschaftsübergreifende Würdigung biologischer und biomedizinischer Daten
An der Eröffnungsfeier der ECCB 2026 nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, die Präsidentin des Staatsrats der Republik und des Kantons Genf, Anne Hiltpold, die SIB-Präsidentin und Nationalrätin Simone de Montmollin, die Rektorin der Universität Genf, Audrey Leuba, sowie der SIB-Geschäftsführer Christophe Dessimoz teil. Im Anschluss daran hielt Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation die Eröffnungsrede.
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„If Data Could Breathe“, ein einzigartiges künstlerisches Erlebnis, verband Genfs pulsierende Kreativszene mit der Welt der Datenwissenschaft.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Wirkung reichten über das ECCB hinaus – dank der Initiative #GenevaLovesData (siehe unten) und der breiten Berichterstattung in der Presse.
Schweizer Spitzenkompetenz war durchweg vertreten. Auf dem Programm standen eine Keynote von Anna-Sapfo Malaspinas von der Universität Lausanne, Vorträge von Wissenschaftlern des SIB und anderen Forschern aus dem ganzen Land – von denen mehrere mit Konferenzpreisen ausgezeichnet wurden – sowie Sessions zu den Themen KI und Innovation mit Vertretern von Roche, Novartis sowie den Schweizer Life-Science-KMU und Start-ups Sophia Genetics, Frontiers, Haya Therapeutics, Lemna Bio, sequera, smarts.bio und iOnctura.
Genf, ein einzigartiges Ökosystem für Daten und Forschung
Mit der erstmaligen Ausrichtung des ECCB hat Genf seine Rolle als internationaler Knotenpunkt bestätigt, an dem Dateninfrastruktur, Forschung, Innovation, internationale Organisationen und öffentliche Politik zusammenlaufen. Dieses Ökosystem ist heute von besonderer Bedeutung, da Datenqualität, Datenverwaltung und Datenaustausch zu zentralen Themen für die Entwicklung vertrauenswürdiger KI werden – insbesondere in den Lebenswissenschaften.
Hochwertige Daten als Motor für neues Wissen und Innovation
Während der fünf Konferenztage tauschten sich die Teilnehmer über die neuesten Fortschritte bei der Bewältigung von Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit und Biodiversität durch Datenaustausch und -analyse in großem Maßstab aus.
Es wurde eine breite Palette an Themen und Anwendungsbereichen vorgestellt, darunter:
- Fortschritte in der Genomik zur Identifizierung von Krebsbiomarkern;
- Erforschung der Vielfalt des Korallenmikrobioms;
- Vergleich von Berechnungsmethoden und Modellen;
- neue Analysen, die das Darmmikrobiom mit der Gesundheit in Verbindung bringen;
- KI-Methoden zur Vorhersage von Wirkstoffzielen, Alterungsprozessen, Patientengruppen und vieles mehr.
Eine Vision, die über drei Jahrzehnte hinweg entstanden ist
Die Ausrichtung des ECCB in Genf knüpft an eine lange Tradition akademischer Exzellenz an. Die Universität Genf war 1998 an der Gründung des SIB beteiligt, als die Bioinformatik noch ein aufstrebendes Fachgebiet war. Dank dieser Weitsicht ist Genf heute ein internationaler Knotenpunkt für Daten aus den Lebenswissenschaften.
Die Grundlagen für die Durchbrüche von morgen schaffen
Über die vorgestellten wissenschaftlichen Ergebnisse hinaus trieben die Teilnehmer auch die Methoden, Standards und Kooperationen voran, die zukünftige Entdeckungen durch immer zuverlässigere und wiederverwendbare Daten ermöglichen werden. Zu den Themen, die in Workshops, Tutorials und Expertenrunden behandelt wurden, gehörten die Verknüpfung von Biodiversitäts- und Klimadaten, die Verbindung von Daten und Rechenleistung für KI-gesteuerte Innovationen im Gesundheitswesen, die Interoperabilität von Datenressourcen sowie biomedizinische Wissensgraphen.
Die umfassendere Initiative #GenevaLovesData erweiterte die Konferenzthemen durch die Ausstellung „Datarium“ und ein öffentliches Forum am Eröffnungstag des ECCB noch weiter. Allein letzteres zog 100 Bürger, Technologie- und Datenexperten, Studierende, Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Entscheidungsträger und Politiker an. Durch Vorträge, Workshops und Fragerunden mit Experten erfuhren die Teilnehmer, wie biologische und biomedizinische Daten dabei helfen, Krankheiten zu bekämpfen, Epidemien zu überwachen, die Umwelt zu schützen und zuverlässige künstliche Intelligenz zu entwickeln.
Unterstützt von führenden Partnern aus Industrie, Regierung und Wissenschaft
Die ECCB 2026 wurde vom SIB mit Unterstützung folgender Unternehmen organisiert:
Frontiers, Novartis, Roche, ADM, Rijk Zwaan, seqera, Abrinca-Genomics, Lemna Bio, smarts.bio;
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Republik und Kanton Genf, Geneva Convention Bureau, ELIXIR, Schweizerischer Verband der Pharmazeuten (SwAPP);
Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (scnat), Internationale Gesellschaft für Computational Biology (ISCB), ECCB;
Hasler-Stiftung;
Eindrücke von der Veranstaltung
Reference(s)
Bildnachweis:
Gonzalo Bell
Nicolas Righetti | Montag, 13.